Auf Spurensuche in Südafrika

Entdecke mit uns Südafrika auf eine neue Art und Weise! Beim Gedanken an Afrika denken wir meistens an Armut in Entwicklungsländern, allerdings gilt Südafrika als eines der weitest entwickelten Länder südlich der Sahara. Doch wie sieht es dort wirklich aus? Begib dich auf eine virtuelle Reise und bilde dir deine eigene Meinung. | Share:

Placer Land Dauer Schwierigkeit Klicks (Aufrufe) Gefunden
erdkundeLK12
Südafrika, Republik 60 min herausfordernd 2705 23

Deine aktuelle Position lautet: "loc: -33.9692250,18.5941300"
Hinweis: Ist der Kasten mit der Streetviewansicht grau, ziehe unten die orange Pegman Figur auf die Karte. | Hilfe zur Steuerung

Bei diesem Quest bist du heute Agent Zulu. Dein Name ist eine Bezeichnung für eine südafrikanische Stammesgruppe mit über elf Millionen Menschen. Um mehr Eindrücke über „Das Land am Kap“ zu bekommen, schaue dir das Video an:
http://www.berge-meer.de/bm/specials/video-suedafrika
oder scanne den QR Code 

Das Video zeigt die schönsten Orte Südafrikas und weckt die Sehnsucht in uns, in dieses (scheinbar) paradiesische Land zu reisen. Denn nicht umsonst wird das Land am Kap, als das schönste der Erde bezeichnet. Doch nicht nur das ist Südafrika. Neben dem Atemberaubenden und Wunderschönen gibt es noch ein anderes Gesicht, ein Beängstigendes, eines, von Armut, Tod, Krieg und Krankheiten, das in diesem Werbevideo natürlich nicht gezeigt wird. Beide Seiten wollen wir heute auf unserer Reise kennenlernen und diese Gegensätze „hautnah“ erleben, damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann und einen umfassenden Einblick in das Land mit den vielen Gesichtern bekommt.

Dein Auftrag besteht darin einen der größten Umweltsünder, der in Südafrika sein Unwesen treiben möchte, aufzuhalten. Hierzu wirst du ihn verfolgen und verschiedene Daten sammeln. Am Ende erhältst du einen geheimen „Kode“ (auf Deutsch: Code), der dich zum Täter führt.

Der erste Hinweis steckt bereits im Einleitungsvideo. Der Anfangsbuchstabe des Berges, welcher einen atemberaubenden Blick über Kapstadt versichert, ist der Start deiner Suche. Notiere ihn.

Nach 11 Stunden Flug bist du endlich am International Airport in Kapstadt, dem 2. größten (und somit einem bedeutenden) Flughafen Südafrikas angekommen.  Dort herrscht ein mildes mediterranes Klima, ähnlich wie im Mittelmeerraum. Im Sommer liegt eine stabile Hochdruckzone südlich der Kap Halbinsel und bringt warmes, trockenes Wetter. Zusätzlich wird es durch die Lage am kühlen Atlantik nie unangenehm heiß und obendrein wirkt sich das nahe Meer positiv auf mögliche Temperaturschwankungen aus. Das Rossbreitenhoch des Südatlantiks sorgt durch Absinken der Luft ,für blauen Himmel im Westen Südafrikas. Da Südafrika auf der Südhalbkugel der Erde liegt und die Jahreszeiten zu denen auf unserer „spiegelverkehrt“ sind, herrscht in unserem Hochsommer dort tiefster Winter. Wetterextreme braucht man jedoch in Kapstadt nicht zu befürchten, da Südafrika in der Zone der gemäßigten Subtropen liegt und obwohl sich das Land über 13 Breitengrade ausdehnt, recht regelmäßige Temperaturen aufweist. Lediglich im Winter wird das Wetter etwas unangenehmer, da die Gegend um Kapstadt ein Winterregengebiet ist. Zu dieser Zeit sind Niederschlagsmengen am Tafelbergmassiv, von mehreren Tausend Millimeter pro Jahr, in dem sich die durchziehenden Tiefdruckgebiete abregnen, keine Seltenheit.
Für ein Klimadiagramm dem Link folgen: (http://www.geo.de/reisen/community/reisen/sudafrika/klima)
In den letzten Jahren hat Südafrika ein stetiges Wachstum beim Export als auch im Import erfahren. Es werden große Mengen Diamanten und Gold, aber auch anderer Rohstoffe transportiert. Dadurch ist eine ausgeglichene Handelsbilanz entstanden und Südafrika befindet sich weltweit im oberen Bereich, was das Handelsvolumen betrifft. Der größte Partner des Landes ist China. (Stand: 2012)

Nun reisen wir weiter in einen, von vielen Townships, namens Masiphumelele am Westkap der Stadt.
Townships sind slumartige Wohngebiete am Rande südafrikanischer Städte und wurden zur Zeit der Apartheid errichtet um die farbige und weiße Bevölkerung voneinander zu separieren. Noch immer prägen ökonomische und soziale Ungleichheit das Land, und noch immer sind farbige Südafrikaner benachteiligt. Sie bewohnen hauptsächlich die Townships, die wie alle Marginalsiedlungen von schlechten Lebensbedingungen wie, Armut, hoher Wohndichte, vielen Arbeitslosen oder Erwerbstätigen im informellen Sektor (der informelle Sektor ist ein alternativer Beschäftigungssektor der marginalisierten Bevölkerungsteile, der gekennzeichnet ist durch Tätigkeiten, die keinem geregelten Arbeitsverhältnis unterliegen, von der Steuer nicht erfasst werden und auch keinen sozial- und arbeitsrechtlichen Schutz genießen) und unzureichender Infrastruktur, gekennzeichnet sind. Im Jahre 2006 hatte ein Brand im Township Masiphumelele mehr als 400 Hütten niedergebrannt. Eine Bürgerinitiative „Amakhaya ngoku“ (auf Deutsch: „Wohnungen jetzt“) bietet obdachlosen Brandopfern ein neues Zuhause.
Gib die Koordinaten „loc: -34.128112,18.378925“ ein. Nun befindest du dich zwischen einfachen Hütten, bestehend aus Wellblechen und Holz. Auf der einen Straßenseite ist ein kleiner Obststand und gegenüber davon ist ein rotes Werbeschild angebracht.
Notiere dir die Anzahl des Buchstabes C auf diesem Schild. Du siehst dich noch etwas um und läufst in Richtung Süden, vorbei an der Ukhanyo Schule (links) über den Zebra Streifen, bis hin zum grauen Klinikgebäude auf der rechten Seite, mit vier Autos in der Auffahrt. Beide Institutionen sind für Elendssiedlungen sehr ungewöhnlich. Auch solch eine ausgebaute Infrastruktur findet man nur in aufgewerteten Slums.

Du hast hier mit einigen Bewohnern über den Umweltsünder gesprochen und seinen Namen herausgefunden: Hector. Einige Komplizen von ihm, denen er eine Summe an Geld angeboten hat, stammen aus dieser Gegend. Viele Slumbewohner arbeiten alltäglich im informellen Sektor, da in Südafrika eine Arbeitslosenrate von über 20 Prozent (Stand 2012) herrscht und ein Teil der Bevölkerung, trotz Qualifikationen, keine Arbeitsstelle findet. Im Vergleich dazu herrscht in Deutschland eine Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent (Stand 2012).

Deine Reise geht nun mit dem Auto quer durch das Land. Ein einheimischer Bekannter, der dich nun begleiten wird, landet am ländlichen Flughafen im Südwesten in Saldanha (Koordinaten: „loc: -32.956447,17.97202“).
Hier hast du einen guten Vergleich zum modernen Flughafen im Dienstleistungszentrum Kapstadt. Leider wurdet ihr auf eine falsche Fährte gelockt und müsst wieder weiter.

Eure erste Station liegt im über 200 Kilometer entfernten Kleinmond (Koordinaten: „loc: -34.342154, 18.999916“).Kleinmond bedeutet auf Deutsch "kleine Mündung". Die Stadt hat diesen Namen bekommen, da die Mündung des nahe gelegenen Flusses Botrivier über längere Zeit durch eine Sandbank blockiert wurde, daher floss der Fluss durch einen kleineren Seitenarm ins Meer, an dem sich die "kleine Mündung" gebildet hat. Heute gehört die Sadt zu einem UNESCO-Weltkulturerbe.
Im Süden ist der Atlantische Ozean zu sehen. Aber auch die Berglandschaft mit den Sträuchern ist sehenswert. Du machst dich zurück auf den Weg in die Stadt Richtung Osten. Vorne an der Kreuzung siehst du rechts ein Schild  für einen Campingplatz, so biegt ihr rechts ab und macht euch auf dem Weg zur Küste. Leider gibt es  dort nicht mehr als einen schönen Blick auf das Meer und ihr könnt nur spekulieren, dass Hector hier Rast gemacht hat.

Euer nächster Stopp befindet sich in Beaufort West und ist ca. sieben Stunden entfernt (Koordinaten: „loc: -32.332174, 22.585364“).
Am Ortsausgang macht ihr eine Rast im Hotel Wagon Wheel. An der Rezeption findet ihr heraus, dass auch euer Übeltäter hier übernachtet hat.
Für diese vertraulichen Infos musstet ihr allerdings 100 Südafrikanische Rand (ZAR) bezahlen, dies entspricht ca. sechs bis sieben Euro bei jetzigem Wechselkurs.
Auf den vier großen Straßenschildern steht in welcher Richtung es zum Stadtinneren geht. Notiere dir die in Gelb geschriebene Straßennummerierung der Stadt (zwei Ziffern, die vor dem Stadtnamen stehen).
Um eventuell noch mehr Informationen zu erhalten fahrt ihr später in die Stadt und folgt den Anweisung auf dem Schild. Achtung: hier gilt Linksverkehr!
Ihr kommt links an ein paar Arbeitern vorbei, die gerade das Verkehrsschild reparieren. Du kannst vom Auto aus die Landschaft von beiden Seiten betrachten und siehst ausgetrocknete Sträucher, Gestein und  wenig grüne Pflanzen. Bereits kurz bevor du die nächste große Kreuzung überquerst siehst du einzelne Häuser.  Nachdem ihr an den Werbeplakaten und dem „Cape Town“ Kreiselschild (links) vorbei fahrt, seht ihr Eisenbahnschienen und eine große, unbewachsene Fläche. Das ist der ausgetrocknete Beaufort West Dam.
Direkt am Stadtrand befindet sich die Caltex Tankstelle. Der Preis pro Liter beträgt sowohl für Diesel als auch Superbenzin 0,97 Euro und ist somit ca. um ein Drittel günstiger als in Deutschland (Stand 06.04.2014). Südafrika besitzt zwar keine Ölvorkommen, dafür aber riesige Kohlevorkommen aus denen man mittels Kohleverflüssigung einen brauchbaren Ersatz für Erdöl herstellen kann. Mit 25-45 US-$ pro Barrel ist es sogar wettbewerbsfähig. Zwar ist verflüssigte Kohle ein Ersatz für Erdöl, aber dennoch ist es ein fossiler Rohstoff und somit keine nachhaltige Möglichkeit .

Am nächsten Tag seid ihr ausgeschlafen, habt euren Tank aufgefüllt und begebt euch weiter auf die Reise. Ein Mitarbeiter aus dem Hotel zeigt euch die Route nach Johannesburg. Da es bis dort ein sehr weiter Weg ist, beschließt ihr nach etwa 400km, nordöstlich von eurem Hotel, eine Pause in einem kleinen Dorf zu machen (Koordinaten: „loc: -30.697315,25.766843“).
Dort kommt ihr erschöpft auf der Straße an, wo ein Verkehrsschild steht.
Gib den ersten Buchstaben des Schildes in den Code ein (Tipp: Wenn du das Schild nicht siehst, steht auf dem Boden ebenfalls der selbe Schriftzug). Ihr geht Richtung Osten und trefft auf eine Person mit Hut. Diese Person erklärt euch, dass dieses Dorf an einem See liegt, den ihr von weitem auf der rechten Seite sehen könnt, wenn ihr die Straße entlang geht. Da dieser See allerdings in einem Naturreservat liegt, dürft ihr leider nicht näher heran. Nachdem ihr ein wenig durch die Gegend geschlendert seid und euch in einer kleinen Bar mit einem für Südafrika typisches „Umqombothi“ (Maisbier) erfrischt habt, beschließt ihr, nach Johannesburg weiter zu fahren, weil euer Auftrag leider wichtiger ist als die schöne Landschaft Südafrikas.

Obwohl ihr euch der Notwendigkeit Hector zu schnappen sehr wohl bewusst seid, knurrt euch der Magen so sehr, dass ihr unbedingt einen Burger – oder zwei – braucht. Ihr landet letztendlich bei einem McDonald's, dessen Außengelände gerade von einheimischen Arbeitern umgebaut wird (Koordinaten: „loc: -26.024808,27.990262“).
Euren BigMac bekommt ihr zum Glück trotz Baustelle. Dabei fällt dir auf, dass der BigMac hier nur umgerechnet 2,16 US-$, aber in Deutschland ganze 4,96 US-$ kostet. Dein Bekannter erklärt dir, dass man anhand des BigMac-Index den Entwicklungsstand ablesen kann.
Nun musst du rechnen: In Südafrika verdient man im Durchschnitt 11.773,4 US-$ pro Kopf, pro Jahr (p.K. ,p.J),
in Deutschland ganze 44.246,5 US-$ p.K., p.J..
Wie viele BigMacs kann sich jemand aus Südafrika, wie viele jemand aus Deutschland pro Jahr leisten?
Füge die jeweils erste Ziffer deiner Ergebnisse in den Code ein (zuerst das Ergebnis von Südafrika). Man erkennt deutlich, dass sich ein Deutscher viel mehr BigMacs leisten kann, woraus man erahnen kann, dass der Entwicklungsstand Deutschlands viel weiter  ist als der von Südafrika.Jedoch ist mit diesem Index keine zuverlässige Aussage zu treffen.

Endlich gesättigt geht ihr weiter in Richtung Osten, wo ihr die große mehrspurige Straße entlang fahrt, bis ihr auf der linken Seite ein Gebäude des Unternehmens „Ford“ seht (falls ihr euch verfahren habt, die Koordinaten: „loc: -26.025165,27.990632“).
Johannesburg ist eines der wichtigsten Dienstleistungszentren des Landes , weswegen sich dort auch große Autofirmen angesiedelt haben. Ein weiteres Beispiel für die große Verbreitung der Dienstleistung in Johannesburg findet ihr, wenn ihr die Straße weiterfahrt und die übernächste Straße rechts einbiegt. Ihr fahrt noch ein ganzes Stück weiter, bis ihr hinter einer riesigen Werbetafel von Samsung Jét rechts einbiegt (Wenn euch dieser Weg zu lange dauert und ihr lieber aufs Gas drücken wollt oder euch wieder einmal verfahren habt, hier die Koordinaten: „loc: -26.043096,28.014718“). Nun steht ihr vor einem großen Einkaufszentrum, doch für eine Shoppingtour bleibt leider keine Zeit. Ihr geht nach Nordosten und biegt rechts ein. Vor einer großen Kreuzung haltet ihr an und seht links zu eurer großen Überraschung sogar ein schwarz umzäuntes Gebäude von einem Unternehmen, das natürlich jeder kennt (Koordinaten zur Kontrolle: „loc: -26.044638,28.018452“).
Den Anfangsbuchstaben dieser weltbekannten Firma gebt ihr in den Code ein. Nun seid ihr beide davon überzeugt, dass Johannesburg ein wichtiges Dienstleistungszentrum auf internationaler Ebene ist.

Plötzlich klingelt dein Handy und dein Chef erzählt dir, dass Hector vor 2 Stunden 10km nördlich von dir gesehen wurde, wie er sich mit einem reichen Firmenchef eines umstrittenen Ölkonzerns zum Dinner getroffen hat, wahrscheinlich, um seinen Geschäften, die Umwelt noch weiter zu zerstören, nachzugehen. Du fährst natürlich mit deinem Begleiter so schnell du kannst und fast (!!!) ohne Beachtung der Verkehrsregeln in das Luxusviertel (Koordinaten: „loc: -26.127411,28.04345”).
Nach einer rasanten Autofahrt, die man sonst nur in einem Actionfilm zu sehen bekommt, befindet ihr euch bei der angegebenen Adresse. Leider fehlt von Hector jede Spur. Ihr wollt in dem Haus nach ihm fragen, doch leider werden Agenten wie du nicht gerne dort gesehen und man schlägt euch die Tore vor der Nase zu. Finde heraus, in der wievielten Straße du dich befindest indem du nach Schildern suchst.
Füge die Zahl des Straßennamens in den Code ein. Ihr ärgert euch, weil ihr die Spur verloren habt und wandert noch eine Weile orientierungslos durch die Gegend, bis euch einfällt, dass Hector nicht nur für die Zerstörung der Umwelt, sondern auch für die Zerstörung kultureller Gebäude bekannt ist, und der Geistesblitz schickt euch schon zu eurem nächsten Ziel.

(Koordinaten: „loc: -26.19143,28.057698“)

Hier steht ihr nun direkt vor dem Ponte Turm, der ein wichtiges Gebäude in der Geschichte der Apartheid darstellt. In diesem Turm befinden sich ehemalige Luxuswohnungen, die 1976 fertiggestellt wurden. Es durfte dort aufgrund der strengen staatlichen Rassentrennung nur die „weiße“ privilegierte Minderheit wohnen, bis sich deren Zentrum an den Stadtrand verlagerte und die Wohnungen nutzlos wurden. Als danach die ersten Wohnungen an Ausländer aus Europa und aus dem Osten vermietet wurden, sprach man in der Politik schon von einem Skandal und von Slumbildung, doch sobald die „schwarze“ Unterschicht in die Wohnungen eingezogen ist, blieben viele der Wohnungen leer und wurden als Fläche für illegale Geschäfte genutzt. Allgemein ist die Kriminalitätsrate im Land sehr hoch, was euch durch die Statistik an einem Informationsschild in der Stadt bewusst wird.

http://www.larktours.com/truth-about-crime-south-africa
oder scannt den QR Code



Mittlerweile versucht man, diesen heruntergekommenen Turm wieder aufzuwerten. Aus diesem Grund darf dem Turm nichts passieren und ihr müsst ihn in jedem Fall vor Hector beschützen!
(Für ein freiwilliges Informationsvideo zum Ponte Tower scannt den QR Code oder folgt dem Link)
http://www.youtube.com/watch?v=6ekDvKfQSaY


Da ihr nun nochmals darauf aufmerksam gemacht wurdet, welche Dimensionen euer Auftrag hat, müsst ihr euch von einem alten Freund ein paar Insider Tipps besorgen. Leider ist es alles andere als leicht an diese wertvollen Informationen zu gelangen. Euer nächster Anhaltspunkt liegt ganz in der Nähe von dem wahrscheinlich bekannten Paralympic Star Oscar Pistorius. Zur Zeit ist der Sprinter und Weltrekordhalter mit Fußprothesen, aufgrund des Mordverdachts an seiner Freundin vor Gericht. (Koordinaten: „loc: -25.780416,28.365004“).

Nun steht ihr vor seinem Wohnviertel. Da euch noch etwas Zeit bleibt während ihr auf eure Kontaktperson wartet, könnt ihr euch noch etwas umschauen. Am besten lauft ihr Richtung Westen, dem Straßenverlauf folgend, und mit einem Blick auf das abgesicherte Wohngebiet rechts. Denn solche „Gated Communitys“ sind geschlossene Wohnkomplexe, welche der Wohlhabenden Mittelschicht und Oberschicht einen abgegrenzten sicheren Lebensraum mit kontrolliertem Zugang gegenüber den Armenvierteln bieten und somit für eine soziale Segregation sorgen. Die Dimensionen solcher Wohnquatiere reichen bis hin zu Siedlungen mit eigenen Dienstleistungen wie Einkaufszentren, Bildungseinrichtungen und medizinischer Versorgung. Sie sind allerdings nicht unumstritten, da Kritiker als Folge dieser Abgrenzung eine Spaltung der Gesellschaft sehen, was zur Isolation führt.
Ihr geht bis fast zum Ende der Mauer und bevor die letzten fünf Bäumchen rechts am Straßenrand stehen, steht ihr vor einem Tor. Hier wird euch nochmal deutlich, wie stark sich die Schichten voneinander abheben, da auch Stacheldrahtzäune angebracht sind.
Notiere dir ein weiteres Merkmal der Gated Communitys:
A = viele individuelle Häuser mit großem Grundstück oder notiere den Buchstaben
B = ähnlich aussehende, dicht aneinander gereihte Häuser.


Endlich habt ihr die geheimen Daten einer einflussreichen Person bekommen und die Mission kann weitergehen. Euer Navigationssystem hat euch nun direkt vor den Regierungssitz Südafrikas geführt. Um eure Reise durchzustehen und mit dem Land vertrauter zu werden, erzählt dein Begleiter, dass die Fläche 3,4 mal so groß ist wie Deutschland (1.219.090 Quadratkilometer). Auch die Bevölkerungszahlen sind beeindruckend: 51,77 Millionen (Stand 2011) Menschen und davon leben ca. eine Millionen in der Hauptstadt Pretoria. Außerdem wurde der führende südafrikanischer Anti-Apartheid-Kämpfer und Nationalheld, sowie ehemaliger Präsident Nelson Mandela, hier nach seinem Tod aufgebahrt. Das derzeitige Staatsoberhaupt und Regierungschef ist Jacob G. Zuma. Sogar Informationen über das Bruttoinlandsprodukt, welches 297,16 Milliarden Euro im Jahre 2012 betrug kann er dir geben. Im Vergleich dazu hat Deutschland 2 645,00 Mrd. (Stand 2012). Auch der HDI  Rang 121 (Stand 2012) lässt euch zu denken geben.

Mitten in eurem interessanten Gespräch bekommt ihr Koordinaten deiner Kontaktperson zugeschickt: „loc: -26.057708,29.001503“
Dieses Kohlekraftwerk ist das derzeit leistungsstärkste Kohlekraftwerk Südafrikas und wurde ab 1982 von Eskom, dem größten Stromversorger des Landes, erbaut. Durch die Verbrennung zur Energiegewinnung mit den sechs Blöcken werden jährlich 24,3 Millionen Tonnen umweltschädliches
H= Stickstoff
oder
L= Kohlendioxid
produziert (notiere dir die richtige Lösung). Schaut euch etwas um und ihr werdet erkennen, dass mitten in abgeschiedenen Landregionen hohe Rohstoffvorkommnisse herrschen und es sich für Übeltäter wie Hector lohnt, sein Unwesen dort zu treiben. Denn auch der Kohleabbau wird dort direkt nebenan gefördert. Südafrika produziert 93 Prozent des Stroms aus heimischer Kohle und zählt damit zu den 15 größten CO2-Emittenten weltweit. Gleichzeitig kommt es aufgrund steigenden Wirtschaftswachstums und fehlender Investitionen in die Kraftwerke zu Engpässen bei der Stromversorgung. Um die Bedingungen für die Investitionen in erneuerbare Energien im Land zu verbessern, hat sich das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingeschalten und versucht Südafrika dabei zu unterstützen.
Wenn ihr Richtung Südwesten geht, könnt ihr noch nähere Einblicke erlangen. Fahrt  dafür bis vor an die Kreuzung.

Rechts an der Baustelleneinfahrt, nach den zwei großen LKWs, beladen mit Baggern, stehen zwei durchgestrichene Pfeile, die euch nur die Fahrtrichtung gerade aus erlauben. Wenn ihr den Blick nach Südwest richtet, habt ihr einen guten Blick auf das Kraftwerk. Als ihr kurz anhaltet, werdet ihr auch schon wieder von den einheimischen Mitarbeitern an den Schranken verscheucht. Ihr seid hier wohl nicht gerade willkommen. Irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht! Plötzlich drückt dir dein Begleiter eine kleine Bauchtasche in die Hand, die er auf dem Boden gefunden hat. Du kannst auf dem verdreckten Stoff deutlich den Schriftzug „Hector“ lesen und öffnest hastig den Reißverschluss. In der Tasche verbirgt sich eine Karte, die den nordöstlichen Teil von Südafrika zeigt. Ihr könnt euer Glück kaum fassen, als ihr eine Markierung irgendwo in der Wildnis entdeckt! Dort muss Hecktors Geheimversteck sein! Natürlich macht ihr euch sofort auf den Weg dorthin. Den Rest des Weges kannst du alleine bewältigen und verabschiedest dich von deinem Partner.
„Loslootjie“ (auf Deutsch: „Tschüss“)


(Koordinaten: „loc: -23.480965,31.015316“)

Du befindest dich nun inmitten der südafrikanischen Feuchtsavanne. Am Straßenrand steht ein Schild, auf dem ein Tier abgebildet ist. Füge K in den Code ein, wenn es eine Kuh ist, oder S, wenn es ein Stier ist. Du hältst Ausschau nach dem Versteck von Hector. Du bist umgeben von Bäumen und Sträuchern, es gibt viel Gras und das Gesamtbild der Landschaft erscheint sehr grün. In dieser Region Südafrikas regnet es regelmäßig und es herrscht ein für die Pflanzen günstiges Klima. Auf einmal entdeckst du im Schatten des Baumes eine Gestalt: Es ist Hector! Dir gelingt ein Überraschungsangriff und du musst nicht lange kämpfen, bis du ihm die Handschellen angelegt hast. Nach gefühlten fünf Stunden ist endlich der Hubschrauber da, der den Verbrecher schließlich zum nächsten Flughafen bringt, von wo aus er nach Deutschland geflogen wird, um verurteilt zu werden.


Nun hast du deinen Auftrag erfolgreich erledigt und beschließt nach all dem Stress, noch eine Weile als Tourist zu bleiben.
Der Kruger Nationalpark ist nicht allzu weit von deiner jetzigen Position entfernt und du suchst dir dort eine Unterkunft, um noch ein paar Tage auf Safari zu gehen.
Das Wildschutzgebiet wurde 1898 von dem Präsidenten Paul Kruger (siehe Statur oben) gegründet.

Der Kruger Nationalpark ist der größte Nationalpark Südafrikas und Heimat einer Vielfalt von verschiedenen Tieren. Die Bekanntesten sind zum Beispiel Büffel, Elefanten, Leoparden, Nilpferde, Wildschweine oder auch Giraffen und Löwen.


Hier lässt es sich leben! Jetzt kannst du erst einmal deine vielen Eindrücke auf dich wirken lassen und denkst sowohl an die schöne Natur, als auch die großen Städte zurück. Die Gegensätze in dem Land haben dir zu denken gegeben? Vor allem das Elend der meisten Menschen lässt dich nicht mehr los und du möchtest etwas dafür tun, um der Bevölkerung, der Umwelt oder vielleicht auch der Wirtschaft dieses facettenreichen Landes zu helfen. Hierzu gibt es viele Spendenorganisationen, die jede Unterstützung benötigen.

Wenn auch du nicht nur wegschauen sondern auch handeln willst, dann folge diesem Link:
http://www.kindernothilfe.de/projekte_suedafrika.html
oder scanne den QR Code




Die von uns ausgewählte Organisation ist seriös und staatlich anerkannt. Es ist die Sicherheit gegeben, dass das Geld bei den Projekten ankommt und nicht in den Taschen der Unternehmen verschwindet, die dahinter stehen.

HINWEIS: Beim CODE sind alle Buchstaben groß geschrieben.



Quellen: http://www.bpb.de/apuz/176307/gated-communities-und-andere-formen-abgegrenzten-wohnens?p=all http://www.welt.de/themen/oscar-pistorius/ http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/Sued... https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2013/BIP2012/Pressebroschuere_BIP2... http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Laender/Deutschland.html https://www.tagesschau.de/ausland/mandela372.html http://www.berge-meer.de/bm/specials/video-suedafrika http://orf.at/stories/2189602/2189651/) http://www.economist.com/node/2131478 http://www.larktours.com/truth-about-crime-south-africa http://de.statista.com/statistik/daten/studie/199335/umfrage/big-mac-index--weltweiter-preis-fuer-ei... http://www.deutschlandfunk.de/wenig-geld-fuer-harte-arbeit.769.de.html?dram:article_id=115087 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-199... www.oanda.com/lang/de/currency/converter/ http://benzinpreis.de/international.phtml?land=196 http://www.bing.com/images/search?q=kr%C3%BCger+nationalpark&qs=HS&pq=kr%C3%BCger+n&sc=8-8&sp=1&FORM... http://www.ingrids-welt.de/reise/sa/etgetr.htm http://de.statista.com/statistik/daten/studie/199335/umfrage/big-mac-index--weltweiter-preis-fuer-ei... http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Kendal http://www.1000-reisetipps.de/105-0-Klima-und-Vegetation--Das-sollten-Sie-ueber-Suedafrika-wissen.ht... http://www.kruger-nationalpark.de/deutsch.htm http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page http://www.afrika-auf-einen-blick.de/suedafrika/export.php
http://www.kapstadt.de/reiseinformationen/suedafrika/wetter-klima
http://www.geo.de/reisen/community/reisen/sudafrika/klimahttp://www.wetterkontor.de/de/klima/klima2.asp?land=ZA&stat=68816http://www.giz.de/de/weltweit/17790.html







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Landschaft: Landkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star Rating
Lösbarkeit: Landkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star Rating
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Letzte 5 Fazits:

Emma sagt: Sehr umfangreiches Quest. Die Aufgaben konnten aber gut gelöst werden. Danke.
Cachehunter sagt: Wow was für eine Fülle an Informationen, hier weis aber jemand richtig gut Bescheid und ist wohl auch mit Herzblut an der Sache dran. Die Quest war sehr lehrreich und hat mir das Land auf jedenfall näher gebracht und meine Neugier geweckt. Bis auf zwei Aufgaben waren alle gut zu lösen, aber mit ein wenig hin und her Probieren hat es dann doch geklappt. Wie gut das der Schurke nun hinter Schloss und Riegel sitzt und keinen Schaden mehr anrichten kann. Ich hoffe das sich irgendwann einmal die Gelegenheit bietet dieses fantastische Land zu besuchen. Vielen Dank an erdkundeLK12 fürs Herführen und fürs Zeigen. [:)]
DieWildensteiner sagt: Eine wirklich schwierige Aufgabe! An genau drei Stellen fand ich keine eindeutige Lösung. Aber nun ist es ja geschafft. Danke für diese sehr ausführliche Rundreise!
Haleda sagt:
Pauli sagt: Tolle Tour mit einer guten Geschichte! Die einzelnen Stationen waren gut zu finden! Hat uns gut gefallen! Danke und Gruß
däumchen29 sagt: Viele interessante Informationen und eine teilweise sprunghafte Story. Das mit dem Big Mac fand ich gut!
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