Vom Oktoberfest zum Klinikum

Eine kurze Kotztour in München von der tollen Theresienwiese bis zum kleinen Klinikum. Die seichte Story ist absolut abgefahren alternativ (es gibt mehr zu lesen als richtige Rechenrätsel) und die gezeigte Gegend ist eher normal. Dieses quirlige Quest ist absolut anders und nur zu empfehlen, wenn man sich dafür begeistern kann ;-) | Share:

Placer Land Dauer Schwierigkeit Klicks (Aufrufe) Gefunden
AloisBayer
Deutschland 15 min herausfordernd 2320 89

Deine aktuelle Position lautet: "loc: 48.1269000,11.5476770"
Hinweis: Ist der Kasten mit der Streetviewansicht grau, ziehe unten die orange Pegman Figur auf die Karte. | Hilfe zur Steuerung

Wenn du dich umschaust, siehst du, das momentan friedliche Festgelände. Es begann alles gestern in einer nicht normalen Nacht...

Ungefähr gegen 20 Uhr brach Alois Aldasepp auf. Als er gut gelaunt genau an deinem schönen Startpunkt die wuchtige Wiesen betreten wollte, wurde er von zwei bärtigen Bolizisden kontrolliert. Er hatte etwas bei sich, dass auf KEINEN FALL auf den fiebernden Festplatz gelangen durfte. Nüchtern hätte der angeheiterte Alois das alles für einen schlechten Scherz gehalten, doch in seinem fröhlich zutraulichen Zustand wollte er es einfach nicht wahr haben und weigerte sich nachdrücklich, sich von seinem besonders süßen Schatz zu trennen. So kam es, wie es kommen musste. Er wurde vom blutbärtigen Bolizisden und seinem haarigen Helfershelfer, dem strengen Söldner, skrupellos überwältigt. Der arme Alois atmete stoßweise, versuchte einen klar gediegenen Gedanken zu fassen und konnte doch nur an das eine denken. Er biss seine zweiunddreißig Zähne zusammen und konzentrierte sich. Jetzt bloß nicht den krausen Kopf verlieren. Blitzschnell ließ er das ominösen Objekt in einem verdreckten Versteck verschwinden, als eine heulende Horde aufgeregter Asiaten kreischend den engen Eingang passierte. Dann wurde er abgeführt. Unterwegs merkte er sich praktische Punkte, um das extravagante Etwas später wiederzufinden.

Verfolge die genialen Gedankensprünge des aufgeregten Alois, um mehr über seinen skurrilen Schatz zu erfahren.

Der inzwischen wortlose Wächter schleppte Sepp vom ohrenbetäubend orgelnden Oktoberfest aus gesehen nach links durch einen freien Fußgängerweg mit beidseitigen Baumbestand.

Am nächsten ordentlichen Oktoberfesteingang konnte der urplötzlich kranke und sabbernde Sepp nicht mehr. Er kotzte in einen grauen kleinen Kieskübel mit dadurch schleimigen Streugut auf der anderen für ihn schwankenden Straßenseite. Er blickte zum langsamen Luftholen kurz nach oben. Dabei sah er ein grünes mickriges Männchen. Mann, Mann, Mann dachte der alkoholisierte Alois und merkte sich diesen praktischen Punkt (Notiere ein W, wenn es eine aufleuchtende Ampel war und notiere ein B, wenn es ein futuristisches Filmplakat war).

Weiter ging es entlang des bayerischen Bavariarings. Ein kleine Kreuzung blieb unbeachtet. Erst am vor besoffenen Besuchern platzenden Platz am nächsten extrabreiten Eingang zum opulenten Oktoberfest konnte der aufstoßende Alois nicht mehr an sich halten. Er kotzte kleine Krümel. Dabei rasten schreiend mehrere Menschenmassen in höherer Höhe an ihm vorbei. Das prägte er sich als praktischen Punkt ein. (Notiere ein E, wenn es eine abgefahrene Achterbahn war und notiere ein I, wenn es ein irokäsischer Indianerstamm war)

Eine klitzekleine nervige Nachtmusik ertönte, als der arme Alois durch die schnurgerade Straße ihres kuriosen Künstlers geschleift wurde.

Es ging immer weiter bis zum goldenen und mächtigen M. Als Alois den brodelnden Bratenduft der billigen Burger roch, brach er erneut. Es ging ihm danach etwas besser und daher merkte er sich diesen praktischen Punkt. (Wenn er sich bei einer langen Litfaßsäule erleichterte, notiere ein I. Wenn er sich an einem Entensee erleichterte, notiere ein E)

Gelb leuchtendes Licht blinkte schillernd auf der gegenüberliegenden Goethestraßenseite auf dem nicht begehbaren Baustellenbereich. Langsam schleppte der wütende Wächter den aufschreienden Alois auf der begehbaren Bordsteinseite weiter. Vorbei an einem roten Reisebüroschild, an einer freigehaltenen Feuerwehrzufahrt und einem popeligen Parkscheinautomaten kam sie an ein kleines Klinikschild vor steilen Stufen. Gegenüber senkte sich sanft eine Schranke. Diese beschränkte Bewegung beschleunigte irgendwie auch den moosgrünen Mageninhalt des aufstoßenden Alois. Die bestialische Brühe traf seinen würgenden Wächter. Dieser schrie mit elementaren Entsetzen ekelerregt auf. Schnell stieß er den stinkenden und in diesem minimalen Moment absolut abstoßenden Alois weit von sich. Vor Alois Augen schwankten Sterne und er verlor das bisschen Bewusstsein, dass er noch hatte.

Zuckend kapitulierte der sich krankhaft krümmende Körper des abtretenden Alois. Doch welch Wunder, war es doch zur Zeit des ordinären Oktoberfestes, kamen schnurstracks strebsame Studenten zur heilenden Hilfe am letzten praktischen Punkt des apathischen Alois. (Notierte N, wenn auf dem selben Seitenstreifen kampfbereite Krankenfahrzeuge frei sind, sonst notiere R)

Worum ging es?

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Bewertungen im Überblick:

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Story: Landkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star Rating
Landschaft: Landkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star Rating
Lösbarkeit: Landkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star RatingLandkarte 1 Star Rating
Anzahl der Bewertungen: 25

Letzte 5 Fazits:

Freexa sagt:
sinnesfr3unde sagt: Witzig :)
Haleda sagt:
Wuchtel sagt: Der arme Alois. Damit hatte er wohl nicht gerechnet. Da geht er einmal neue Wege, was die Völkerverständigung angeht, und dann das. Immerhin hat er das Beste daraus gemacht: Er hat sich alles einfach noch mal durch den Kopf gehen lassen und schon war er geheilt ... verbunden mir dem festen Vorsatz: NIE WIEDER ...!
Pauli sagt: Das war eine gut zu lösende Tour! Danke für die Ausarbeitung!
wim47 sagt: Es war zum Wein en, dem armen Alois beim Kotzen zuzusehen. Nie wieder Alkohol ;-)
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